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14.03.2017

»tut gut«-Bürgermeistertag im Zeichen von Gesunden Gemeinden

Mikl-Leitner: Bürgermeister sind Botschafter für ein Gesundes Leben in NÖ

Der Bürgermeistertag der Initiative »Tut gut!« in Krems stand ganz im Zeichen Gesundheitsvorsorge in den Gemeinden. Vor rund 120 BürgermeisterInnen, VizebürgermeisterInnen, sowie AmtsleiterInnen eröffnete LH-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner die Veranstaltung. Für sie sind vor allem die GemeindefunktionärInnen und die Ehrenamtlichen, die Botschafter für ein „Gesundes Leben“ in Niederösterreich. „Mittlerweile gibt es in unserem Bundesland 398 »Gesunde Gemeinden« der Initiative »Tut gut!« von insgesamt 573 Gemeinden. Das ist eine beachtliche Zwischenbilanz, aber noch ausbaufähig. Eine Aufgabe der Gemeinden ist es auch, dafür zu sorgen, dass die Menschen gesünder alt werden“, so Mikl-Leitner.

Im Zentrum des Bürgermeistertages stand die Präsentation des jüngsten Projektes der Initiative Tut gut!, dem Universitätslehrgang für den akademischen Gesundheitskoordinator. „Ziel dieses Universitätslehrganges, der an der Donau Universität Krems durchgeführt wird, ist es, in den Gemeinden kompetente Ansprechpartner auf höchstem Niveau für die Gesundheitsbelange der Bevölkerung, zu installieren. Der Lehrgang ist nicht nur einzigartig in Österreich, sondern einzigartig in ganz Europa“, erklärte Mikl-Leitner und lud die Anwesenden ein, aus ihren Gemeinden Personen für diesen Lehrgang zu entsenden.

Als zweites wesentliches Projekt hob die LH-Stellvertreterin den „Gesunden Gemeindebetrieb“ hervor, denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem gesunden Gemeindebetrieb haben eine große Vorbildfunktion. Es sei auch erwiesen, dass ein gesundes Betriebsklima, dem Unternehmen – egal ob dem Unternehmen Gemeinde, oder jedem anderen Betrieb - auch Geld spart. Denn: Krankheit ist sehr teuer.

„Die Maßnahmen und Initiativen der Initiative »Tut gut!« sind daher eine Win Win - Situation für alle. Mit einer höheren Lebenserwartung ist es nicht getan, wenn davon ein großer Teil in Krankheit verbracht werden muss. Aus diesem Grund müssen die Menschen direkt dort erreicht werden, wo sie leben und wo sie daheim sind und das ist direkt in den Gemeinden“.