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»Akademischer Lehrgang«

Ein Pionierprojekt zur bestmöglichen Verankerung der Gesundheitsförderung und Prävention in Niederösterreichs Gemeinden.

Gesundheit ist eine unserer wichtigsten Ressourcen. Sie zu erhalten, zu schützen und zu fördern stellt eine besondere Herausforderung dar. Die Schaffung gesundheitsfördernder Lebensbedingungen zählt seit Jahrzehnten zu den Aufgaben der Initiative »Tut gut!«. Denn durch diese kann die gesundheitliche Eigenverantwortung der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher maßgeblich gestärkt werden.

Achtung: Zielgruppe erweitert und Lehrgangsstart auf März 2018 verschoben! Dies bedeutet konkret, dass unter anderem interessierte Arbeitskreisleiter/innen »Gesunder Gemeinden« und Gemeinderäte/innen am Lehrgang teilnehmen können.

Für eine gesunde niederösterreichische Bevölkerung

Gesundheit ist das wichtigste Gut für alle in Österreich lebenden Menschen. Die Lebenserwartung steigt, Frauen und Männer werden immer älter, jedoch verbringen sie ihre gewonnenen Lebensjahre vermehrt mit dauerhaften, gesundheitlichen Problemen (chronischen Krankheiten). Das problematische an chronischen Krankheiten ist, dass sie nicht heilbar sind, ein Leben lang fortbestehen und daher viel Leid für die einzelnen Personen und hohe Kosten im Gesundheitssystem verursachen.

Viele chronische Erkrankungen wären jedoch durch einen entsprechenden Lebensstil zu verhindern. Zur Vermeidung von Krankheiten braucht es daher ein Gesundheitssystem, das stärker auf die Förderung von Gesundheit ausgerichtet ist und nicht nur auf die medizinisch-heilende Betreuung abzielt. Daher ist es für die Förderung der Gesundheit notwendig, die noch agilen Menschen in ihrem alltäglichen Leben zu erreichen. Dort wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben.

Unser Angebot an Sie

Allen an Gesundheitsförderung und Prävention interessierten Personen aus einer »Gesunden Gemeinde«  wird ab März 2018 die Chance geboten, an einem – bisher österreichweit noch nicht vorhandenen – Universitätslehrgang teilzunehmen. Dieser zielt auf eine nachhaltige Stärkung der Gesundheit aller Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger ab.

Der Universitätslehrgang vermittelt interdisziplinäres Wissen aus der Gesundheitsförderung und Prävention im Allgemeinen, stark verknüpft mit den regionalen Gegebenheiten in den einzelnen Gemeinden und Regionen. Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen auf praxisnahen Projektarbeiten - basierend auf Bedarfserhebungen, Ist-Stand Erhebungen, Qualitätssicherung, Regionalpolitik, Kommunikation und Vernetzung, Moderation, Partizipation, Öffentlichkeitsarbeit sowie Beratungskompetenzen.

Weitere Informationen

  • Die Gesundheitsförderung in NÖ stärken und die Prävention forcieren
  • Qualifizierung von Personen mittels eines Lehrgangs, um eine bessere Verankerung der Gesundheitsförderung und Prävention in den Gemeinden zu bewirken
  • Erhalt der gesunden Lebensjahre – Senkung der Kosten im Gesundheitswesen
  • Enge Kooperation der „regionalen Gesundheitskoordinatorin“ bzw. des „regionalen Gesundheitskoordinators“ mit der Initiative »Tut gut!«

  • Bestmögliche Verankerung der Gesundheitsförderung und Prävention in den Gemeinden
  • Erhalt der gesunden Lebensjahre der Bevölkerung
  • Langfristige Senkung der Kosten im Gesundheitswesen
  • Qualitätssicherung und Monitoring in den Gemeinden

  • Kostenlose und qualitativ hochwertige Ausbildung
  • Erweiterung des eigenen Kompetenzbereiches
  • Zentrale Ansprech- und Schlüsselperson für gesundheitliche Anliegen aller Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger
  • Rücksichtnahme auf Job / Familie / Freizeit / Verpflichtungen der Studierenden
  • Inhaltliche und administrative Begleitung der Donau-Universität Krems
  • Intensiver Austausch und Hilfestellung mit und von der Initiative »Tut gut!«

Der Pilotlehrgang wird seitens der Initiative »Tut gut!« zu 100% finanziert, d.h. für die Studierenden und die Gemeinden fallen keinerlei Kosten an. Nach Absolvierung des Lehrgangs übernehmen die Studierenden eine den Aufgaben entsprechende Schlüsselfunktion in den Gemeinden. Das definierte Stundenausmaß wird von der Initiative »Tut gut!« finanziell unterstützt.

Der Lehrgang richtet sich an alle an Gesundheitsförderung und Prävention interessierte Personen, welche mit Unterstützung ihrer Bürgermeisterin bzw. ihres Bürgermeisters in ihren »Gesunden Gemeinden« die Gesundheitsförderung stärken, die Prävention forcieren und die allgemeinen, dem Berufsbild entsprechenden Kenntnisse erwerben wollen.

  • Ein österreichischer oder gleichwertiger ausländischer Hochschulabschluss und die positive Beurteilung im Auswahlverfahren.
  • Oder: allgemeine Hochschulreife (Matura) und mindestens 2 Jahre Berufserfahrung im Gemeindewesen in qualifizierter Position (es können auch Aus- und Weiterbildungszeiten eingerechnet werden) und die positive Beurteilung im Auswahlverfahren.
  • Oder: bei fehlender Hochschulreife mindestens 5 Jahre einschlägige Berufserfahrung im Gemeindewesen (es können auch Aus- und Weiterbildungszeiten angerechnet werden) und die positive Beurteilung im Auswahlverfahren.
  • »Gesunde Gemeinde«
  • Gut funktionierende Zusammenarbeit der Gemeinde mit dem Arbeitskreis der »Gesunden Gemeinde«
  • Genehmigung und vertragliche Regelung mit der Bürgermeisterin bzw. dem Bürgermeister und der Amtsleiterin bzw. dem Amtsleiter
  • Positiver Gemeinderatsbeschluss
  • Teilzeitliche Anstellung oder vertragliche Vereinbarung zwischen Lehrgangsteilnehmerinnen und Lehrgangsteilnehmer und der Gemeinde im definierten Berufsfeld

Die Absolventinnen und Absolventen des Lehrgangs können

  • verständlich und zielgruppengerecht informieren, was Menschen, Gruppen oder Organisationen tun können, um die Gesundheit zu stärken.
  • mit der Bevölkerung, Professionistinnen und Professionisten (Politikerinnen und Politikern, Ärztinnen und Ärzten, …), Gruppen (Vereinen, …) und Organisationen (Schulen, Krankenhäusern, Betrieben, …) in den Gemeinden und Regionen zusammenarbeiten.
  • erfolgreiche Partnerschaften und Netzwerke in der Gemeinde und darüber hinaus aufbauen.
  • den aktuellen gesundheitlichen Bedarf bestimmen und gemeinsam mit Schlüsselpersonen in Land und Gemeinde Prioritäten bestimmen.
  • gemeinsam mit den Schlüsselpersonen angemessene, realistische und messbare Gesundheitsziele entwickeln.
  • wirksame Strategien und Maßnahmen zur Stärkung der Gesundheit und Vermeidung von Krankheiten identifizieren.
  • Maßnahmen professionell umsetzen und Schlüsselpersonen bei der Umsetzung beraten.

Veranstaltungsort
Donauuniversität Krems
Fakultät für Gesundheit und Medizin Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems

Beginn
Sommersemester (März 2018)

Dauer und ECTS
4 Semester à 15 ECTS => 60 ECTS
8-10 Präsenztage/Semester
14h / Woche geschätzter Gesamtaufwand (umfasst Präsenzzeit/ Hausübungen/ Praktika etc.)

Organisationsform
Berufsbegleitend
Freitag / Samstag bzw. geblockt

Akademischer Abschluss
Akademischer Experte

Sprachen
Deutsch

Christa Rameder, MA

Initiative »Tut gut!«

Tel.: 02742/9011 14400

christa.rameder@noetutgut.at

Stehen die Termine der Lehrveranstaltungen bereits fest?

Gibt es günstige Übernachtungsmöglichkeiten (von Freitag auf Samstag) in Krems?

Sind auch politische Funktionäre teilnahmeberechtigt?

  • Im Pionierlehrgang nur wenn diese Personen auch eine Anstellung in der Gemeinde haben oder eine vertragliche Vereinbarung zwischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer und Gemeinde besteht

Wird die Personalförderung bereits während der Ausbildung schlagend?

  • Nein, diese wird erst nach Abschluss des Lehrganges gewährt
  • Diese ist gekoppelt mit einer Rückzahlungsvereinbarung, welche sich über einen Zeitraum von 3 Jahren erstreckt

Welche Kosten entstehen, wenn Studierende die Ausbildung oder Ausübung der Tätigkeit vorzeitig beenden?

  • In diesem Fall wird von den Studierenden oder deren Gemeinden ein aliquoter Anteil der Ausbildungskosten zurückverlangt, auch wenn der Pilot-Lehrgang für die Studierenden kostenlos ist.

Kann der entstehende Zeitaufwand für Gemeindebedienstete auch in der Arbeitszeit abgegolten werden?

  • Obliegt der jeweiligen Gemeinde bzw. dem jeweiligen Entscheidungsträger in der Gemeinde.

Wann wird der zweite Durchgang starten?

  • Dies kann aus jetziger Sicht noch nicht konkret beantwortet werden, da dies auch von den kurzfristigen Evaluationsergebnissen des Pionierlehrganges abhängt.