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»tut gut«- Gesundheitstipps

Hier finden Sie hilfreiche Tipps zu den Themen Bewegung, Ernährung und Mentale Gesundheit. Viel Spaß beim Durchklicken unserer Tipps!

Durch Medienerziehung zu Medienkompetenz

Digitale Medien sind ein Teil unseres Lebens geworden und bestimmen unseren Alltag. Das betrifft auch die Kinder, die ganz selbstverständlich mit den neuen Medien aufwachsen und umgehen. Gerade durch Geräte wie Handy und Tablet sind diese inzwischen auch schon in den Alltag ganz junger Kinder eingezogen. So werden diese digitalen Medien heute schon oft von den Jüngsten vor allem zum Anschauen von Sendungen und zum Spielen genützt, bei den älteren Kindern steht dann meist die Kommunikation mit Freundinnen und Freunden im Vordergrund. Die ständige Präsenz insbesondere des Handys und des Internets ist nicht immer leicht mit dem Familienleben in Einklang zu bringen und birgt einige erzieherische Herausforderungen in sich.

Frühe Medienenthaltung als Voraussetzung für spätere Medienkompetenz

Es ist wichtig, die Verwendung der neuen Medien bewusst und sinnvoll in den Entwicklungsprozess der Kinder zu integrieren. Klar ist jedoch auch, dass ein sicherer Umgang mit den Medien ein Vorwissen an realen Erfahrungen voraussetzt. Ein Kind kann seine Umwelt nicht über das Tablet oder Smartphone verstehen, sondern muss sie zuerst selbst erleben, fühlen und begreifen. Junge Kinder begreifen jedoch nur, was sie auch sehen und vor allem anfassen können. Im freien Spiel lernen Kinder kreativ zu denken, Probleme zu lösen, ihre Motorik zu entwickeln und sich selbst zu beschäftigen. Eltern und andere Bezugspersonen spielen dabei als Vermittlerinnen und Ver-mittler der Außenwelt die zentrale Rolle. Kinder lernen am besten von Menschen, nicht von Bildschirmen. Daher gilt eine Medienenthaltung bis etwa zum zweiten Geburtstag als Grundlage für spätere Medienkompetenz – denn nur wer gelernt hat, wie die Dinge in der realen Welt funktionieren, und Alternativen zur medialen Welt kennt, kann diese verstehen und ist später in der Lage, sie sinnvoll zu nutzen.

Tipp:

Unterstützen Sie Ihr Kind beim sinnvollen, bewussten und kritischen Umgang mit Medien! Bieten Sie alternative Angebote wie z.B. einen gemeinsamen Spieleabend, spielen im Freien usw. an.

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