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»tut gut«- Gesundheitstipps

Hier finden Sie hilfreiche Tipps zu den Themen Bewegung, Ernährung und Mentale Gesundheit. Viel Spaß beim Durchklicken unserer Tipps!

Fernsehen im Vorschulalter

 

Im Vorschulalter stellt das Ansehen von kurzen Serien und Filmen auf Fernseher, Handy oder Tablet noch den größten Teil der Mediennutzung dar. Viele Eltern stellen sich daher die Frage, ab wie vielen Jahren Medienkonsum dieser Art sinnvoll ist.

Aus entwicklungspsychologischer Sicht sind Kinder etwa ab dem dritten Lebensjahr in der Lage, die Abstraktionsleistung zu erbringen, um zu verstehen, was »fernsehen« bedeutet, was eine Voraussetzung darstellt, um mediale Eindrücke zu verarbeiten. Davor sollten Kinder damit beschäftigt sein, die reale Welt zu begreifen.

Eltern-Tipps:

Ansehen von Serien und Filmen im Vorschulalter

  • Regeln vereinbaren:
    Vereinbaren Sie klare Regeln darüber, welche Sendungen gesehen werden dürfen, zu welchen Zeiten und wie lange. Kinder im Alter zwischen 4 und 6 Jahren sollten nicht länger als 30 Minuten pro Tag fernsehen.
  • Nicht aus Langeweile fernsehen
    Versuchen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die Sendungen, die es anschauen darf, bewusst auszuwählen und vermeiden Sie so sinnloses Zappen. Unterstützen Sie Ihr Kind mit alternativen Angeboten, wenn Sie bemerken, dass Ihr Kind aus Langeweile zur Fernbedienung greift.   
  • Altersgerechte Inhalte auswählen
    Unterstützen Sie Ihr Kind auch bei der sinnvollen und altersgerechten Auswahl der Serien – nicht alles, was im Kinderfernsehen gezeigt wird, ist auch für Kinder geeignet. Die Handlungen sollten für die Kinder nachvollziehbar sein – dazu sollten die Geschichten einen einfachen Handlungsverlau haben und sich auf wenige Figuren konzentrieren. So können Sie vermeiden, dass Ihr Kind aufgrund nicht verstandener Inhalte Ängste entwickelt. Kinder können im Fernsehen Gesehenes wie Realität erleben. Reden Sie auch mit Ihrem Kind über die gesehenen Inhalte.  Fragen Sie z. B. nach: »Was ist passiert?«, »Warum hat er/sie so gehandelt?«, »Würdest du das auch tun?«, »Gibt es das in Wirklichkeit auch?« Sie beugen damit nicht nur dem Entwickeln von Ängsten vor, sondern fördern auch die eigene Meinungsbildung, die Ausdrucksfähigkeit und kritisches Denken.
  • Zu viel Fernsehen beeinträchtigt eine positive Entwicklung in den Bereichen Motorik, Spiel und Sprache
    Vermeiden Sie stundenlanges Fernsehen. Wer lange Zeit nur vor dem Fernseher sitzt, hat weniger Zeit, sich zu bewegen, mit anderen zu spielen oder zu sprechen. Dadurch bleibt auch weniger Zeit für Übungen in den Bereichen Motorik, Sprache und Spiel.
  • Nicht fernsehen beim Essen und nicht essen beim Fernsehen
    Versuchen Sie Raum für ein gemeinsames Essen als Familie zu schaffen – ein Fernseher lenkt dabei nicht nur vom Essen, sondern auch von Gesprächen in der Familie ab. Auch Naschen während des Fernsehens soll vermieden werden – dies läuft nämlich unbewusst ab und dadurch kann es sein, dass das Sättigungsgefühl nicht wahrgenommen wird.
  • Nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen fernsehen
    Um mögliche Einschlafschwierigkeiten oder unruhigen Schlaf zu vermeiden, sollte vor dem Schlafengehen noch genügend Zeit bleiben, um die gewonnenen Eindrücke zu verarbeiten.
  • Holen Sie beliebte Serienhelden nach Hause
    Motivieren Sie Ihr Kind, seine Lieblingshelden nicht nur im Fernsehen zu bewundern, sondern auch seine Fantasie zu nützen, um diese ins Spiel einzubauen.
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