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„Allein aber nicht einsam!“

Soziale Isolation und Einsamkeit verursachen negative gesundheitliche Auswirkungen. Betroffene Personen haben ein um 50 % höheres Sterblichkeitsrisiko, leiden häufiger an Depressionen und zeigen ein um 27 % höheres Risiko, an kardiovaskulären Erkrankungen zu leiden.

Darüber hinaus wird Einsamkeit mit verminderter Widerstandsfähigkeit gegenüber Infektionen in Verbindung gebracht. Damit sind Einsamkeit und soziale Isolation hinsichtlich ihrer gesundheitlichen Auswirkungen mit anderen Risikofaktoren wie Rauchen, Bewegungsmangel, Adipositas und Bluthochdruck vergleichbar.

Besonders betroffen davon ist die ältere Generation.

Und genau deshalb haben wir von „Tut gut!“ entschieden, uns dafür zu engagieren, dass für ältere Personen in Niederösterreich Angebote bzw. Projekte geschaffen werden, die sozialer Isolation und Einsamkeit und dem dadurch verursachten Leid entgegenwirken. Durch die Angebote soll die mentale Gesundheit positiv beeinflusst werden.

Wir wollen daher erfahren:

  • welche Gemeinden sich diesem Thema bereits widmen,

  • wie sie dies tun bzw. wie das Angebot konkret aufgebaut ist und

  • wie es von der Zielgruppe angenommen wird.

Weitere Informationen

Kriterien

Wollen auch Sie von Ihrem Angebot berichten und auch eine finanzielle Unterstützung seitens „Tut gut!“ nutzen, dann sind folgende vorgegebenen Kriterien zu erfüllen:

  • Hauptziel des Projektes ist es die sozialen Beziehungen älterer Menschen zu stärken und/oder ältere Menschen vor Einsamkeit zu schützen

  • Zielgruppe sind ältere Personen (60+), die zu Hause leben (ausgeschlossen sind Projekte für Menschen, die in stationären Einrichtungen leben (Pflege oder Altersheime, Spital...))

  • Es handelt sich um ein Projekt, das zumindest mehrere Wochen aktiv umgesetzt wird/wurde (ausgeschlossen sind Veranstaltungen und einmalige Maßnahmen wie z.B. Vorträge und auch psychotherapeutische, psychologische und medizinisch medikamentöse Maßnahmen)

  • Das Projekt ist für alle Personen ohne Kosten und frei zugänglich

  • Nicht gewinnorientiert

  • „Gesunde Gemeinde“

  • Eingereichter Projektantrag

  • Aufnahme in den Katalog „Praxis guter Beispiele“

Unterstützung seitens „Tut gut!“

Wenn auch Sie in Ihrer „Gesunden Gemeinde“ so ein wertvolles Projekt umsetzen, bieten wir Ihnen gerne folgende Unterstützung an:

  • Aufnahme in den Katalog „Praxis guter Beispiele“. Dieser wird in ganz Niederösterreich interessierten und engagierten Menschen zur Verfügung gestellt sowie auf der „Tut gut“ Website veröffentlicht. Neuauflage alle zwei Jahre.

  • Projektunterstützung für z.B. Vorträge, Schulungen, Verpflegungsbeiträge, Spielgeräte, Bewegungsstationen, Gedächtnistraining, Abholdienste zu den Angeboten für Seniorinnen und Senioren, Bastelbeiträge, Kopierkosten, Schreibutensilien, Werbematerialien für die Bewerbung des Projektes.

  • im Rahmen von 80% max. 400,- Euro pro Jahr außerhalb der Jahreshöchstgrenze. (Einreichung& Abrechnung über das Kooperationstool der „Gesunden Gemeinde“. Im Kooperationstool- Feld „Arbeitstitel“ bitte den Titel „Alleine- aber nicht einsam“ angeben)

ACHTUNG: Für dieses Angebot steht ein begrenztes Kontingent von 50 Anträgen zur Verfügung!

Abwicklungsprozedere

  • Projektbeschreibung an Fr. Mag.a Irene Burian irene.burian@noetutgut.at übermitteln.

  • Auf Rückmeldung warten.

  • Nachdem Sie eine Zusage erhalten haben, können Sie das Projekt - wie gewohnt- über das Kooperationstool der „Gesunden Gemeinde“ einreichen. Im Kooperationstool im Feld „Arbeitstitel“ bitte: „Alleine- aber nicht einsam“ angeben. Unter den „Anlagen“ ist der genehmigte Projektantrag (durch Fr. Mag.a Irene Burian) verpflichtend anzuhängen.

  • Einreichung vor Projektstart. Sollte das Projekt bereits laufen und werden weiterhin Maßnahmen im heurigen Jahr gesetzt, können die heuer durchgeführten Maßnahmen eingereicht werden.  

  • Pro Maßnahme kann nur ein Antrag gestellt werden. Bis zur Jahreshöchstgrenze von max. 400,- Euro pro Jahr können mehrere Maßnahmen mit 80% unterstützt werden. Das Budget kann nicht ins neue Jahr übernommen werden.

  • Bei Zusammenschluss mehrerer Gemeinden zu einem Projekt, kann nur eine Gemeinde den Antrag auf finanzielle Unterstützung für dieses Projekt stellen.

Kontaktperson

Mag.a Irene Burian

Leiterin Bereich Vorsorge
Leiterin Fachbereich Mentale Gesundheit

Weitere Informationen zum Thema Mentale Gesundheit